Essay: Konzept

Webbeitrag 2018 von r. hanke

Handzeichnung_zeigt_Zeichen_unendlich_und_8 Sprache Assoziation Wahrnehmung Realität Zahl Symbol Code Transformation Umdeutung Bedeutung Konnotation Assoziationsfeld Intuition Imagination Inspiration Interpretation Botschaft Information Zeichenrepertoire Zeichensystem Realitätcharakter Manipulation Informationsgesellschaft Konzeptkunst
2001_papier_164; Tempera, Kohle, Graphit und Farbstift auf Papier; 100 x 70 cm

ZeichenTransformierte Realität. In eine Form gegossen für den allgemeinen Verzehr. Für jeden Geschmack austariert, angemessen für jede Situation – denn sie sind gleich geschaltet für die Gesellschaft.

Tableau_zeigt_überlagerten_Zahlenfolgen Transparenz Lichtspiel komplex Kombinatorik Segmentierung Partikel Normierung Standardisierung Modul Variabilität Symbol Zeichen Phantasie Imagination Modifikation Erscheinungsbild Assoziationsfeld Semantik Inspiration Relation Modell Theorem System Struktur Realitätscharakter Massengesellschaft Konzeptkunst
2006_tableau_010; Laserprint auf Acrylglas und Folie, Platte, Schatten; 143 x 143 cm

Doch ihre Einheit ist nur trügerisch, vorgegaukelt – als zerschlagener Spiegel der Wahr-Nehmung, der als wahr genommen wird. Muss! Mit seinen Regeln, mit seinen Strukturen, mit seinen Erweiterungen wird er ständig geklebt – mit seinen Perspektiven, mit seinen Chancen gekittet. Denn ihre Quellen sind subjektiv: eingefangene Welt der Sinne, angereichert von Wissen, verändert durch die Erfahrung. Eingefügt in die Sprachen fassen sie eigenständig Bereiche zusammen; unabhängig entschlüsseln sie Informationen autonom interagieren sie sogar mit dem Schein; in Eigenregie bauen sie Brücken zum Handeln. Mit ihren Assoziationen erweitern sie Horizonte.

Temperamalerie_zeigt_quadaratische_Module_zu_Gesicht_umgeformt Variabilität Abstraktion mehrdeutig Abstraktionsgrad Transkript Transformation Wandelbarkeit Umdeutung Konnotation Assoziationsfeld Intuition Imagination Inspiration Interpretation Kombinatorik Information Zeichenrepertoire Zeichensystem Realitätcharakter Konzeptkunst
1992_papier_153; Tempera und Pastellkreide; 101 x 52 cm

Sprachen: Strukturen – Inhalte, Regeln. Vorgetragen von Lauten bei den Buchstaben in dem einen. In Form und Farbe veränderbare Module der Bild-Sprache. Ausgelotet von der Konkreten Kunst.

Tableau_zeigt_Zahlpartikel_mit_Modulen_auf_Acrylglas_dahinter_Ebene_mit_Raster fungibel Partikel Licht-Schatten Segmentierung Normierung Standardisierung Typisierung Variabilität Chiffre Code Signifikanz Imagination Modifikation Individualität Inspiration Relation Multilayer Raumprinzip Struktur Ordnungsprinzip Systematik Relation Konzeptkunst
2006_tableau_007; Papier und Farbe auf Acrylglas und Holz, Baustahl, Schatten; 170 x 102 cm

Doch Zeichen sind von dem Menschen erdacht. Als Brückenschlag der Beständigkeit zum Anderen. Doch Menschen entwickeln sich. Die Einheit von Beharrungsvermögen und Anpassung an Raum und Zeit fordert seinen Tribut. Also muss das Zeichen sein Aussehen verändern. Subjektiv. Und auf diese Einheit der Ebenen reagiere ich. Individuell.

Mit einem Schlaganfall, der mein Sprachzentrum völlig ausgelöscht hatte, wurde ich von der Theorie in die Praxis geschleudert. Nicht hinterfragte Zusammenhänge musste ich anders bewerten. Vor allem die Fähigkeit des Menschen Wahrnehmungen Assoziationen zuzuweisen  bekam einen höheren Stellenwert. Die eigene Erfahrung zeigte mir, dass alle Sektoren der Wahrnehmung interagieren, als Netzwerk. Variabilität und Normierung sind zwei Seiten einer Medaille.

 

normierte_Module_auf_4_Acrylglasplatten_mit_proportional_skalierten_Kreissegmenten_und_durchscheinendem_Viereck Zeichen Chiffre Transparenz Element Komponente Einfachheit mehrschichtig Variabilität Umformung Version Zuordnung ganzheitlich Minimalismus Raum Raumprinzip Konzeptkunst
2009_schichtobjekt_015a; Farbe auf Acrylglas, Schatten; 46 x 43 x 10 cm
gleiche_Platten_mit_anderer_Raumfolge Zeichen Sprache Assoziation Wahrnehmung Realität mehrschichtig Plexiglas Normierung Modul Variation Raumprinzip Kombinatorik Komplexität Modifikation Standardisierung Ordnung Raumprinzip Objektkopplung Relation Variabilität Version Erscheinungsbild Konzeptkunst
die normierte, skalierten Module
gleiche_Platten_mit_anderer_Raumfolge,_Drehung_und_Lichtverhältnis Zeichen Sprache Assoziation Wahrnehmung Realität Transparenz Polymer Technik Ebene Multilayer Modul Wechselwirkung Kombinatorik Variation Derivat Version Schnittmenge Modulation Modifikation Verwandlungsfähigkeit Komponente Lichtspiel Konzeptkunst
können variabel
Tableau_zeigt_überlagerten_Zahlenfolgen Zeichen Sprache Assoziation Wahrnehmung Realität Transparenz Lichtspiel komplex Kombinatorik Segmentierung Partikel Normierung Modul Variabilität Symbol Phantasie Imagination Modifikation Erscheinungsbild Assoziationsfeld Semantik Inspiration Relation Modell System Struktur Realitätscharakter Konzeptkunst
zugeordnet werden

Mit der digitalen Technik hat der Mensch dieses Gespinst erweitert. Die Realität wird in einem weiteren Schritt transformiert. Als Datei kann nur der Wissende kennen, was hinter diesem Konstrukt steht. Und der Nutzer kann mit einem Mausklick die neue „Realität“ umformen, die diese neue „Erfahrung“ angreift.

Fotodruck_mit_Vektorgrahik_veränderter_Sraßenflucht Zeichen Assoziation Wahrnehmung Realität expressiv manipulieren unkonventionell atypisch digital Technik Fassade Blickwinkel Trugbild Umwandlung Modifikation Derivat Illusion Imagination Individualität Inspiration Intuition Phantasie Erscheinungsbild Raum Realitätscharakter Konzeptkunst
Vektorgrafik
Fotodruck_einer_Sraßenflucht Zeichen Sprache Assoziation Wahrnehmung Realität digital Technik Fassade Blickwinkel Bedeutung Farbraum Illusion Inspiration Intuition Erscheinungsbild Raum Realitätscharakter Sichtweise Konzeptkunst
2012_foto_001_4;02,d; variabel x variabel x variabel
Fotodruck_mit_Vektorgrahik_verändertes_Hochhauses Zeichen Sprache Assoziation Wahrnehmung expressiv manipulieren unkonventionell atypisch digital Technik Fassade Blickwinkel Trugbild Umwandlung Modifikation Derivat Semantik Farbraum Illusion Imagination Individualität Inspiration Intuition Phantasie Erscheinungsbild Realitätscharakter Konzeptkunst
Vektorgrafik

Dabei besteht die Entwicklung des Ergebnisses aus unterschiedlichen Ebenen, die in sich autonom handeln und unterschiedliche Erscheinungsbilder erzeugen. Auch wenn sie verschieden sind – in ihrer Einheit bleiben sie gleich. Normierung und Variabilität sind zwei Seiten einer Sache. Wie beim Menschen.

Acrylglasobjekt_zeigt_normierte_Silhouette_von_Menschen_mit_überlagerten_Zahlenfolgen Transparenz Lichtspiel Täuschung Illusion Zeichen Chiffre Standardisierung Variabilität Umdeutung Imagination organisiert System Struktur Assoziationsfeld Bedeutung Individualität Inspiration Multilayer Überschneidung Realität Wirklichkeit Realitätscharakter Konzeptkunst
 2016_objekt_02; Vektorgrafik mit Plotter auf Folie vor Acrylglas, Schatten; var. x var. x var. cm

Damit wäre das „Original“ die Datei. Und die „Realität“? Welche? Die das Original oder die Datei, die in einer Technik umgesetzt wird. Immerhin kann sie in jeder Situation anders aussehen. Durch das Material, die Skalierung, die Zuordnung usw. ergeben sich neue Einheiten, Unikate, die in jeder Situation und in jedem Lichtverhältnis angepasst werden können. Das Material Acrylglas oder Folie bildet nicht nur den gläsernen Menschen ab. Durch den Standpunkt erkennt der Nutzer neue Zusammenhänge zwischen den Ebenen. Durch die Verwendung einer digitalen Technik ergeben sich verschiedenartige Produkte, gleich in Serie. Der Nutzer/Betrachter kann ihre Inhalte vergleichen, die auf verschiedenen Wegen der Informationsverarbeitung generiert sind und damit „Realität“ abbilden, interpretieren, bewerten. 

Acrylglasobjekt_zeigt_normierte_Silhouette_von_Menschen_mit_überlagerten_Zahlenfolgen Transparenz Lichtspiel Kombinatorik Komplexität Täuschung Illusion Chiffre Code reduziert Standardisierung Modifikation Normierung Typisierung Umdeutung Umformung Abstraktionsgrad Transformation Metamorphose Semantik Realität Wirklichkeit Konzeptkunst
 2016_objekt_02; Vektorgrafik mit Plotter auf Folie vor Acrylglas, Schatten; var. x var. x var. cm
Acrylglasobjekt_zeigt_normierte_Silhouette_von_Menschen_mit_überlagerten_Zahlenfolgen vielschichtig mehrdeutig Kombinatorik Komplexität Modifikation Normierung Typisierung Modul Variabilität Umformung Transkription Abstraktionsgrad Transformation System Zeichenrepertoire Relation Raum Raumproblem Massengesellschaft Informationsgesellschaft Konzeptkunst
 2016_objekt_02; Vektorgrafik mit Plotter auf Folie vor Acrylglas, Schatten; var. x var. x var. cm

r. hanke, 2018