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Zeichen – transformierte Welt

Allmächtig, gegenwärtig, umfassend.

 Nehmen wir nur die Zahl.
Sogar der Mensch wird zu einer Nummer. Fast überall.

In der zeitgenössischen Kunst fristen Zeichen stattdessen ein Schattendasein.

Dabei sind gerade sie es, die unser Leben bestimmen.

Doch sie sind anders als das Leben: standardisiert, normiert, vereinfacht.

Die Reduktion, das Raster bestimmt sie. Um sie schnell lesen zu können.

Wird durch die Geschwindigkeit des Lebens auch die Realität reduziert?

Denn immerhin überbrückt ihre Bild-Sprache Realität und Denken.

Doch ihre Vorgaben sind starr, unbeugsam. Allerdings verbindet der Mensch das Bild mit seinen Assoziationen. Aufgeladen mit seiner eigenen Erfahrung um dieses einem Anderen mitzuteilen. Denn das Denken des Menschen ist mehrschichtig, variabel, veränderbar, auf Wandel bedacht. Ausgelegt auf Imagination und Inspiration.

Und hier setze ich an als Künstler. Ich verbinde zwei Ebenen. Als „Vorlage“ das Zeichen. Die andere ist verändert, angepasst und angereichert von meiner eigenen Erfahrung.

Die Imagination führt dazu Aspekte der Realität neu wahrzunehmen.